Ernährung bei COPD

Eine schlechte Ernährung nimmt direkten Einfluss auf Ihren gesundheitlichen Zustand und damit auch auf die COPD. Insbesondere starkes Über- oder Untergewicht begünstigen ein schnelles Voranschreiten der chronischen Lungenerkrankung.

Die COPD ist eine Krankheit, die den Energiehaushalt Ihres Körpers stark belastet. Gleiches gilt für Über- und Untergewicht: der Körper muss im ersten Fall für jede Aktivität mehr Kraft aufwenden, im zweiten Fall fehlt es ihm an der nötigen Muskelmasse, so dass die physische Belastbarkeit insgesamt sinkt. So muss er in beiden Fällen mehr Energie aufwenden, um die Gewichtsprobleme auszugleichen. Diese Schwächung Ihres Energiehaushalts mindert nicht nur Ihre Lebensqualität insgesamt, sondern führt zudem zu einer erhöhten Infektanfälligkeit.

Übergewicht

Schon eine leichte Gewichtsabnahme kann zu einer deutlichen Steigerung Ihrer Lebensqualität führen. Bedenken Sie beim Abnehmen jedoch, dass Sie Ihren Körper nicht überfordern dürfen. Das geschieht beispielsweise, wenn Sie von heute auf morgen Ihre Ernährung komplett umstellen, weil Sie möglichst schnelle Erfolge erzielen wollen. Es empfiehlt sich vielmehr eine schrittweise Reduzierung Ihres Körpergewichts sowie eine allmähliche Umstellung Ihrer Essgewohnheiten.

Untergewicht

Untergewicht ist keine Seltenheit bei COPD-Erkrankungen. Die vermehrte Atemarbeit, eine veränderte Stoffwechsellage sowie die häufige Appetitlosigkeit der Patienten sind Faktoren, dem Körper Kraft und Masse rauben. Besonders gefährlich ist dabei vor allem der Rückgang der Muskelmasse, der Ihren Körper zusätzlich schwächt.

Zu empfehlen ist in diesem Fall eine sehr energiereiche Ernährung. Alles, was dem Übergewichtigen verboten wird, ist hier erlaubt: viel Fett (z.B. Butter und Sahne), viel Kohlenhydrate (Nudeln, Kartoffeln) und Zucker (Fruchtsäfte, Eiscreme, Kuchen). Bei alledem sollte natürlich auch auf eine ausreichende Vitamin- und Mineralzufuhr geachtet werden.

Normalgewicht

Auch Normalgewichtige sollten auf eine ausgewogene Ernährung, wie sie z.B. die Ernährungspyramide empfiehlt, achten. Sie trägt bei COPD  zu einer erfolgreichen Therapie bzw. zu einer Schwächung der Hauptsymptome bei.

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